Aktuelles von der Aktion Weltkinderhilfe

„Bad Honnef tanzt“

Bad Honnefer Stiftung fördert Festival mit 10.000 Euro

Bad Honnef, 31. März 2017 – Die aktion weltkinderhilfe fördert das bewegende Kulturfestival „Bad Honnef tanzt“ mit 10.000 Euro. Im Rahmen der Pressekonferenz zur Vorstellung des Festivals überreichten Dr. Gudula Meisterjahn-Knebel, Stiftungsvorstand, und Karina Rohskothen Geschäftsstellenleiterin der aktion weltkinderhilfe, einen symbolischen Scheck über 10.000 Euro an die Festival-Gründerin Anna-Lu Masch sowie an Otto Neuhoff. Bad Honnefs Bürgermeister ist auch Schirmherr von „Bad Honnef tanzt“.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Bad Honnefer Stiftung für Kinder und Jugendliche in der Siebengebirgsmetropole engagiert. „Wir unterstützen zum Beispiel die hier ansässige Sri Lanka Hilfe und Casa Alianza“, erläutert Karina Rohskothen. „Und 2015, auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle, haben wir die Flüchtlingshilfe der Stadt mit 20.000 Euro unterstützt. Für uns als Bad Honnefer Stiftung ist es selbstverständlich, dass wir in unserer Heimatstadt helfen“, so Rohskothen. „Deshalb sind wir jetzt auch bei „Bad Honnef tanzt“ mit dabei.“

Bei dem seit fünf Jahren stattfindenden Festival tanzen und proben Schülerinnen und Schüler aus der Region zusammen mit professionellen Tänzern und Tänzerinnen. Erarbeitet werden Choreographien zum Thema „Heimat“, die im Juni dann auf einer großen Festivalbühne in einem eigens errichteten Zirkuszelt auf der Insel Grafenwerth aufgeführt werden. Stiftungsvorstand Dr. Gudula Meisterjahn-Knebel betont: „Das Projekt ist Teil ganzheitlicher Bildung, es unterstützt Selbstwert und Würde der Jugendlichen. Sie erfahren, was Erfolg ist, indem sie auf der Bühne stehen dürfen. Deshalb fördern wir „Bad Honnef tanzt“ mit großer Begeisterung.“

Hilfe für Burkina Faso

weltkinderhilfe fördert Ausbildungszentrum mit 35.000 Euro

Bad Honnef, 15. Mai 2017  – Die aktion weltkinderhilfe setzt sich nachhaltig und dauerhaft für Jugendliche in Burkina Faso ein. Jetzt übergaben Dr. Gudula Meisterjahn-Knebel, Stiftungsvorstand der aktion weltkinderhilfe, und Karina Rohskothen, Geschäftsstellenleiterin der Stiftung, einen symbolischen Scheck über 35.000 Euro an Rakieta Poyga, die Leiterin der Association Bangr-Nooma (ABN). Ebenfalls anwesend war Jürgen Berg, Leiter der Arbeitsgemeinschaft Entwicklungspolitik im »Förderverein der Eltern, Freunde und Ehemalige am Schloss Hagerhof Bad Honnef«

Die ABN betreibt das „Centre des Métiers in Burkina Fasos Hautpstadt Ougadougou. Dort werden rund 100 Schüler und Schülerinnen in den Bereichen Schweißen, Schneiderei, Elektrik, Zweirad-Mechanik, Klempnerei und Bauhandwerk ausgebildet. Die Ausbildungsgänge werden mit einem staatlich anerkannten Examen abgeschlossen. Das Examen ermöglicht einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. Die Absolventinnen und Absolventen können ihr Leben selbst in die Hände nehmen. In Burkina Faso, einem der ärmsten Länder der Welt, ist das gerade für Mädchen und junge Frauen ein unschätzbarer Vorteil. Denn viele sind gezwungen, sich zu prostituieren, um leben zu können.

Gerade jetzt sei diese Hilfe von unschätzbarem Wert betonte Dr. Meisterjahn-Knebel. Denn weite Teile Afrikas litten unter einer Hungersnot und bewaffneten Konflikten. Zwar gehöre Burkina Faso nicht zu den am stärksten vom Hunger betroffenen Ländern, wie etwa Äthiopien. Aber auf dem Globalen Hunger Index liege Burkina Faso auf Platz 17 der am stärksten vom Hunger betroffenen Länder. Deswegen erhalten die Auszubildenden im Zentrum auch ein tägliches Mittagessen. Das hilft nicht nur beim Lernen, sondern entlastet zugleich die Familien.

Die aktion weltkinderhilfe hat den Auf- und Ausbau des Ausbildungszentrums gefördert. 2010 konnte der Unterricht beginnen. Seitdem beteiligt sie sich am Unterhalt des Zentrums. Mit 35.000 Euro der Bad Honnefer Stiftung wird das Zentrum jetzt zum elften Mal bedacht. Insgesamt sind damit Geld- und Sachspenden von 345.000 Euro geflossen.

Jugendtreff Bad Honnef

Bad Honnef, 6. Juni 2017  – Die aktion weltkinderhilfe unterstützt das abenteuerpädagogische Ferienangebot des Jugendtreffs Bad Honnef-Aegiedienberg. Karina Rohskothen, Geschäftsstellenleiterin der Stiftung, übergab 3.000 Euro an Michael Neusel, dem Leiter des Jugendtreffs für die Ferienmaßnahme „Gaudium, Gewerk und Narretei“.

Dabei handelt es sich um einen Bauspielplatz auf dem Gelände unterhalb der Grundschule Aegidienberg. Drei Wochen bauen dort 30 Kinder zwischen sechs und vierzehn Jahren und sechs Betreuer eine mittelalterliche Stadt auf. Entsprechend verzichtet das Konzept zum Beispiel bewusst auf Elektrizität. Und Handys gab es im Mittelalter natürlich auch nicht. Die Jungen und Mädchen sollen im Projekt lernen, dass sich die Dinge nur ändern, wenn sie selbst etwas tun, also zum Beispiel sich vor Regen schützen oder ein Feuer machen. Dabei muss man gemeinsam anpacken und die eigenen Leistungen werden von allen ernst genommen. Zugleich ermöglicht der Bauspielplatz eine gewaltfreie Gruppenerfahrung für die Kinder.

Das Projekt dient auch als Feriennaherholung. Etwa zur Hälfte wird es finanziert durch die Teilnehmerbeiträge der Kinder. Die zweite, noch fehlende Hälfte, steuert die aktion weltkinderhilfe bei.

Kochöfen-Projekt in Guatemala

Bad Honnef, 03. Juli 2017 – Der deutsche Journalisten Andreas Boueke freute sich über eine 20.000 Euro-Spende für sein Kochöfen-Projekt in Guatemala. Stiftungsvorstand Dr. Gudula Meisterjahn-Knebel und Geschäftsstellenleiterin Karina Rohskothen überreichten ihm jetzt in Bad Honnef einen symbolischen Scheck.

Das Projekt ist dank der kontinuierlichen Fördergelder aus Bad Honnef zu einem Selbstläufer und Erfolgsmodell geworden. Was vor Jahren mit der Anschaffung von 20 Öfen begann, hat sich zu einer relevanten Entwicklungshilfe für das Hochland von Guatemala gemausert.

Zum Hintergrund: Im Hochland von Guatemala wird in den winzigen, nur aus einem Raum bestehenden Hütten, das Essen auf dem offenen Feuer zubereitet. Der Rauch der Feuerstellen ist extrem schädlich für Augen und Atemwege der Frauen, Männer und Kinder. Außerdem verletzen sich viele Kinder schwer an den offenen Feuerstellen. Das Problem lässt sich durch den Einbau eines speziell für die Hütten konstruierten Kochofens lösen. Diese Öfen schonen nicht nur die Gesundheit der Familien, sie sind auch ausgesprochen umweltfreundlich, da sie sehr wenig Brennholz verbrauchen.

Nachdem die aktion weltkinderhilfe in das Projekt eingestiegen ist, kam in der Folge sogar eine Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit zustande. Inzwischen können jedes Jahr mehrere Hundert Öfen installiert werden – bislang insgesamt 1.300 Öfen. Immer mehr Familien haben Interesse an dem Projekt und möchten auch einen Kochofen haben. Denn jeder Ofen ist eine ganz konkrete Verbesserung des Lebens der Familien.

Die aktion weltkinderhilfe hat das Kochöfen Projekt insgesamt mit 100.000 Euro gefördert.