Kochöfen in Guatemala

Ein weiteres Projekt, in das wir in Guatemala investieren, ist das von dem deutschen Journalisten Andreas Boueke ins Leben gerufene Kochöfen-Projekt. Im Hochland von Guatemala sind Fladen aus Maismehl das Grundnahrungsmittel der Mayabevölkerung. Die Fladen werden in den winzigen, nur aus einem Raum bestehenden Hütten, meist auf dem offenen Feuer zubereitet. Der Rauch der Feuerstellen ist allerdings extrem schädlich für Augen und Atemwege der Frauen, Männer und Kinder. Viele Kinder sterben früh an Lungenentzündungen, die Kindersterblichkeit gehört zu den höchsten in Mittelamerika. Außerdem verletzen sich viele Kinder schwer an den offenen Feuerstellen. Das Problem lässt sich allerdings durch den Einbau eines spezielle für die Hütten konstruierten Kochofens lösen. Die Öfen verringern die Unfallgefahr stark.

Der Rauch wird durch einen Schornstein nach außen geleitet. Entsprechend werden die Familien weniger krank. Zudem verbrauchen sie auch zwei Drittel weniger Holz. Das schont die Umwelt. Die aktion weltkinderhilfe unterstützt deshalb den Einbau der effizienten Onil-Kochöfen. Ein Ofen kostet etwa 90 Euro.

Marta Oxlaj (30) aus dem Mayavolk der K’iche‘ benutzt einen Onil-Ofen. „Früher habe ich viele Stunden am Tag im Rauch gestanden“, erzählt sie. „Seit ich den Ofen habe, bin ich schon so sehr an die saubere Luft gewöhnt, dass mir sofort die Augen weh tun, wenn ich in die Küche meiner Schwester gehe. Sie kocht noch immer auf offenem Feuer.“

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