iKhaya le Themba

iKhaya le Themba ist eine der Einrichtungen, die in diesem gesellschaftspolitischen Wechsel des Landes seit 2004 aktiv ist und schwerpunktmäßig die Bildungschancen der schwarzen Kinder erweitern möchte.

iKhaya le Themba – oder auch ´Home of Hope‘ – liegt wie Little Lambs im Township Imizami Yethu und ist vor allem eine Antwort auf HIV/AIDS. Die Einrichtung versteht sich als Investition in das jeweilige Kinderleben, aber auch seine Lebensumgebung. Kinder von Eltern, die erkrankt sind, viele elternlose und schutzbedürftige Kinder können sich dort nach der Schule einfinden. Denn dort haben sie einen sicheren Platz zum Lernen, Spielen und Großwerden, damit sie Hoffnung auf eine Zukunft ohne Armut, Krankheiten und Traumata entwickeln können. Neben einer warmen Mahlzeit bekommen sie Liebe und Fürsorge. Zurzeit besuchen 92 Kinder diesen Hort iKhaya le Themba. Sie kommen am frühen Nachmittag von drei verschiedenen Primary Schools, die dort sechs Jahre dauern. In iKhaya le Themba können sie einfach erst einmal ankommen, zur Ruhe finden, ihre Hausaufgaben beenden oder auch das spezielle, nach Wochentagen gegliederte Angebot des ´Home of Hope‘ annehmen wie muttersprachliche Förderung (IsiXhosa), Englisch und Mathematik. 

Vor allem im musischen, ganzheitlich konzipierten Bereich finden sich Angebote in Theater, Tanz und Musik/Chor, die helfen sollen, mit den erfahrenen Traumata im Sinne eines therapeutischen Ansatzes umgehen zu können. Die Kinder präsentieren regelmäßig zu Weihnachten den Eltern ihr Können. Das wiederum verstärkt den sozialen Zusammenhang im Township. Arbeitskräfte aus dem Township sowie Volunteers aus der ganzen Welt helfen in der pädagogischen Arbeit. Die Stiftung aktion weltkinderhilfe unterstützt vor allem den Bereich der ganzheitlichen musischen Erziehung.

iKhaya le Themba nutzt im Vormittagsbereich, wenn die Schulkinder noch in der Schule sind, die Räume auch für Jugendliche und junge Erwachsene und bietet ihnen dort eine Barista-Ausbildung an. Nach abgeschlossener Ausbildung werden die jungen Erwachsenen weiter begleitet, damit jeder auch einen Einstieg in das Berufsleben findet. Zudem werden Fortbildungsangebote für die Mütter der Kinder im Vormittagsbereich eingerichtet. Da geht es dann vor allem um Erziehungs- und Bildungsfragen sowie Gesundheitslehre.

 

iKhaya le Themba findet immer mehr Zuspruch in der Bevölkerung der umliegenden Dörfer. Entsprechend lang ist die Warteliste. Immer mehr Kinder – auch nicht AIDS infizierte – würden das Projekt gern besuchen.

Doch um die Kinder aufnehmen zu können, muss das „Home of Hope“ nach und nach erweitert werden. So konnten zusätzlich 60 weitere Kinder einen Platz bekommen. Ein Küchengebäude, welches auch als Lehrküche für die Mädchen genutzt wird, ein Hausaufgaben- und Computerraum sind entstanden. Ergänzend dazu soll jetzt eine Traumatherapie aufgebaut werden durch ganzheitliche Angebote.

Die aktion weltkinderhilfe unterstützt iKhaya le Themba auf diesem Weg.

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