Kochöfen-Projekt in Guatemala

Bad Honnef, 03. Juli 2017 – Der deutsche Journalisten Andreas Boueke freute sich über eine 20.000 Euro-Spende für sein Kochöfen-Projekt in Guatemala. Stiftungsvorstand Dr. Gudula Meisterjahn-Knebel und Geschäftsstellenleiterin Karina Rohskothen überreichten ihm jetzt in Bad Honnef einen symbolischen Scheck.

Das Projekt ist dank der kontinuierlichen Fördergelder aus Bad Honnef zu einem Selbstläufer und Erfolgsmodell geworden. Was vor Jahren mit der Anschaffung von 20 Öfen begann, hat sich zu einer relevanten Entwicklungshilfe für das Hochland von Guatemala gemausert.

Zum Hintergrund: Im Hochland von Guatemala wird in den winzigen, nur aus einem Raum bestehenden Hütten, das Essen auf dem offenen Feuer zubereitet. Der Rauch der Feuerstellen ist extrem schädlich für Augen und Atemwege der Frauen, Männer und Kinder. Außerdem verletzen sich viele Kinder schwer an den offenen Feuerstellen. Das Problem lässt sich durch den Einbau eines speziell für die Hütten konstruierten Kochofens lösen. Diese Öfen schonen nicht nur die Gesundheit der Familien, sie sind auch ausgesprochen umweltfreundlich, da sie sehr wenig Brennholz verbrauchen.

Nachdem die aktion weltkinderhilfe in das Projekt eingestiegen ist, kam in der Folge sogar eine Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit zustande. Inzwischen können jedes Jahr mehrere Hundert Öfen installiert werden – bislang insgesamt 1.300 Öfen. Immer mehr Familien haben Interesse an dem Projekt und möchten auch einen Kochofen haben. Denn jeder Ofen ist eine ganz konkrete Verbesserung des Lebens der Familien.

Die aktion weltkinderhilfe hat das Kochöfen Projekt insgesamt mit 100.000 Euro gefördert.

Kochöfen-Projekt in Guatemala

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